Montag, 27. April 2009

Interaktive Whiteboards? Tablet?

Liebe Kolleginnen,nachdem ich mich jetzt durch manche Lehrerseiten gelesen habe, sehe ich immer noch die gleichen Argumente, wie sie mir schon entgegengehalten wurden, als ich vor 6 Jahren die erste interaktive (nenen wir es mal so) Tafel beschafft habe. Diese wurde in einem Besprechungsraum des Medienzentrums installiert steht seither allen Schulen im Kreis zum Testen zur Verfügung. Die Nachfrage ist eher bescheiden. dennoch haben mehrere Schulen mittlerweile ein solches System angeschafft und berichten, dass überall dort, wo die einfache Tafel aus dem Zimmer entfernt wurde, das Smart- Star- Activ- oder was auch immer-Board von den KollegInnen regelmäßig und gerne genutzt wird. Derzeit steht die Beschaffung von 6 weiteren Boards für einen Schulträger an, mit Beamer, Montage und Einweisungsschulung für die LehrerInnen dürften so etwa 30 000 Euro fällig werden, die größtenteils stationär in bestimmten Zimmern verbaut sind. Da Frage ich mich schon, ob, bei der doch noch sehr verbreiteten Technikferne in den Kollegien, Steuergelder nicht besser angelegt sind, wenn z.B. stattdessen z.B 10 Beamer in verschiedenen Räumen fest installiert würden und mit dem restlichen Geld 20 innovationsfreudige KollegInnen mit Tablet-PCs ausgestattet würden. Damit könnte z.B. in der 10a jeder Lehrer mit dem Medium seiner Wahl arbeiten, und Lehrer Müller in jeder Klasse mit dem Gerät, auf dem er seine Unterrichtsvorbereitung hergestellt hat. Freihandzeichnungen, Schrifterkennung etc. sind auf dem Tablet kein Problem, der Lehrer ist der Klasse zugewandt, wird weder vom Beamer geblendet noch wirft er Schatten auf die Projektionsfläche und es steht in den Pausen kein hochempfindliches Gerät unbeaufsichtigt im Klassenzimmer. Wer auf die "Interaktivität" an der Frontaltafel nicht verzichten kann, könnte ja mobile Lösungen besorgen wie den i-pen oder das ähnliche Gerät von Multivisor (nein ich bekomme mein Geld nur vom Land). Das habe ich neulichs anlässlich einer Präsentation mal ausprobiert und bin eigentlich von der beschriebenen Lösung überzeugt. Hat irgenjemand Erfahrung mit dem Tablet-PC im Unterrichtseinsatz? (Ich arbeite selbst seit 3 Jahren mit einem, aber nur selten im Unterricht). Bin für alle Rückmeldungen dankbar!

Freitag, 20. März 2009

Computerspiele im Unterricht

Auch nach Winnenden sind die Computerspiele wieder in der Diskussion. Lehrer und Eltern stellen sich viele Fragen: Sollen Computerspiele ganz verboten werden? Welche Spiele sind harmlos, welche schädlich? Wie kann ich meine Schüler für das Thema sensibilisieren?

MediaCulture-Online antwortet darauf mit einem neuen Themenschwerpunkt. Das Portal informiert über Computer- und Onlinespiele und gibt mit umfangreichen Materialien Anregungen für den Unterricht oder außerschulische Projekte. Beispielsweise werden die verschiedenen Spielegenres oder Begriffe wie "Killerspiele" erklärt. Es zeigt die verschiedenen Positionen der Wissenschaft zu diesem Thema und geht mit Unterrichtseinheiten auf Aspekte wie Computerspielsucht oder Alterskennzeichnungen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ein.

www.mediaculture-online.de/Computerspiele.1292.0.html

Montag, 16. März 2009

Spielekonsolen im Unterricht

Seit einiger Zeit haben wir im Kreismedienzentrum zwei unterschiedliche Spielekonsolen im Verleih: Sportlehrer setzen gerne die Wii von Nintendo mit dem Sports Pack und dem WiiFit-Board ein. Für den Musikunterricht hat sich die PS2 mit SingStar als wahres Motivationswunder herausgestellt.
Näheres zum unterrichtlichen Einsatz hier:

Wii
http://spiele.t-online.de/c/14/38/64/24/14386424.html
http://spiele.t-online.de/c/13/97/69/72/13976972.html

SingStar:
http://www.schott-zeitschriftenshop.de/shop/resources/584270.pdf
http://www.hardenbergschule.de/typo3_hbs/singstar.html

Reservierung erforderlich!

Bodycheck - Gefahr durch Medien ?

Aktuelle Entwicklungen - rechtliche Situation
Informationsabende für Eltern und Lehrkräfte

Die aktuellen Entwicklungen bei den Medien, insbesondere bei den Computerspielen, bei der Internetnutzung und beim Handy, beinhalten neben vielen unterhaltsamen oder nützlichen Aspekten für Kinder und Jugendliche auch zahlreiche Gefahren, denen man nur dann erfolgreich begegnen kann, wenn man sie kennt.
Aus diesem Grund gestalten Schulamt, Jugendamt, Kreismedienzentrum, Polizei und Kreiselternbeirat an sechs zentralen Standorten im Main-Tauber-Kreis einen Informationsabend für Eltern und Lehrkräfte, um über diese Gefahren, über rechtliche Konsequenzen, aber auch über pädagogische Hilfen zu informieren.
Die nächsten Termine sind:
  • Weikersheim, GHS, 26.3.09
  • Niederstetten, Kult, 7.5.09

Einladungen werden über die Schulen verteilt, Rückmeldung ist erwünscht.

Interaktive Whiteboards

Ob SmartBoard (im KMZ montiert) oder ActivBoard (von VS vertrieben), letztlich entscheidet der konkrete Unterrichtseinsatz und die Professionalität der Lehrkraft im Umgang mit der Technik, ob die Anschaffung wirklich sinnvoll ist. Wer vor der Frage einer Anschaffung steht, sollte sich beide Systeme zeigen lassen und sich über die jeweiligen Vor- und Nachteile informieren. Ein Vergleich der beiden Tafeln findet sich bei lehrerfreund.de: http://www.lehrerfreund.de/in/schule/1s/smartboard-activboard-vergleich-whiteboards/
Sehr aufschlussreich sind auch die Kommentare zum Artikel!